Wie rechnet man eine Baufinanzierung?

Stephan Bauer
Stephan Bauer

Für viele Menschen gehört das Eigenheim und somit auch die Baufinanzierung zu einer der größten Investitionen, die sie in ihrem Leben tätigen werden. Deshalb gilt es, die Finanzierungssumme und die Abzahlung zu planen. In diesem Zusammenhang ergeben sich verschiedene Wege, eine Baufinanzierung zu errechnen.

Inhalt des Ratgebers

Woraus besteht die Baufinanzierung?

Wie rechnet man eine Baufinanzierung

Es gibt verschiedene Immobilienkosten, die sich zu der monatlichen fälligen Rate zusammensetzen. Zum einen sollten Sie entscheiden, wie lange Sie einen Kredit und die damit verbundene Baufinanzierung zurückbezahlen möchten.

Es gibt im Netz sehr viele digitale und praktische Rechner, die daraus eine feste monatliche Summe kostenfrei in wenigen Augenblicken erstellen. So können sich die zukünftigen Bauherren vorab schon einmal informieren, wie hoch die zu finanzierende Summe ist.

Die Bestandteile einer Baufinanzierung:

  • Neben der monatlichen Rate gibt es den Zinssatz per annum. Es handelt sich um die Zinsen, die jedes Jahr auf die aktuelle Finanzierungssumme neu berechnet werden.
  • Darüber hinaus ist von dem effektiven Jahreszins die Rede.
  • Ausgehend davon gibt es einen bestimmten Darlehensbetrag.
  • Nun schlägt der Kreditgeber verschiedene Zinsbindungen vor. Das sind die Zeiträume, in denen Sie garantiert mit dem veranschlagten Zins rechnen können.
  • Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass mit einer kurzen Zinsbindung günstigere Konditionen einhergehen. Im Gegenzug dazu fehlen Ihnen die Sicherheiten, über einen langen Zeitraum günstige Konditionen und Abzahlungen für sich zu nutzen.
  • Auch das Thema Eigenkapital darf hier nicht außer Acht gelassen werden. In unserem Ratgeber Baufinanzierung ohne Eigenkapital gehen wir ausführlich auf die Vor- und Nachteile mit und ohne Eigenkapital ein.

Wie berechne ich die Zinsen bei der Baufinanzierung?

Das kommt ganz darauf an, welche Fragen Sie stellen. Grundsätzlich handelt es sich bei den Zinsen um die Gebühren, die der Kreditgeber oder die Bank nehmen. Wenn Sie den Sollzins sehen und die Sollzinsbindung, bildet der Kreditgeber den Zeitraum ab, in dem Sie von dem angebotenen Bauzins profitieren. Danach legen Sie zusammen eine Anschlussfinanzierung fest und müssen sich neu einigen.

Die Zinsen sind nicht nur abhängig von der Bonität des Kreditnehmers, sondern auch von dem Wert der Immobilie. Wenn die Immobilie mit einem sehr hohen Wert besetzt ist, und sie nicht die ganze Finanzierungssumme als Beleihungswert nutzen, profitieren Sie von geringen Bauzinskosten. Darüber hinaus berechnen die Banken ihre eigenen Risiken, wenn sie mit Kunden ein Darlehen abschließen.

Welche Kreditrate kann ich mir leisten?

Es gibt einige Faustformeln, nach denen Sie nur einen bestimmten Anteil Ihres Nettoeinkommens für die Raten der Baufinanzierung aufbringen sollen. So raten viele Banken, dass die eigentliche monatliche Kreditrate nicht höher als 40 % des Nettoeinkommens sein sollte. Die übrigen 60 % benötigen die Antragstellung für die Lebenshaltungskosten. Darin eingeschlossen sind Neuanschaffungen und Reparaturen am Objekt.

Die Zahlen sind nur Durchschnittswerte. Hier kann es immer Abweichungen nach unten und nach oben gehen, je nach individueller Situation. Wer zum Beispiel zwei Autos unterhalten muss, da er weite Strecken pendelt, kann sich nur einen geringeren Hauskredit leisten. Wer aber einiges im Vergleich zur bisherigen Kaltmiete spart und sich wohnlich verbessert, kann höhere Raten in Kauf nehmen. Hier sollte jeder am besten im individuellen Gespräch und in der Berechnung der Einnahmen und Ausgaben herausfinden, wie hoch die monatlichen Belastungen sein dürfen.

Wie berechne ich die eigene Liquidität für die Baufinanzierung?

Zu den Einnahmen gehört das Nettoeinkommen zuzüglich der Kapitalerträge und der sonstigen Einnahmen. Zu Letzterem gehört zum Beispiel das Kindergeld. Daraus bilden Sie die Summe aller Einnahmen.

Demgegenüber stellen Sie Ihre Ausgaben, wozu die Lebenshaltungskosten und die unregelmäßigen Ausgaben sowie Rücklagen, Versicherungen, Aufwendungen für das Kfz und laufende Kosten gehören.

Wenn Sie nun die Differenz aus beiden Werten bilden, erhalten Sie die monatliche Liquidität, die Ihnen zur Verfügung steht.

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